Studie: So gewinnen Sie Kunden für Ihren Onlineshop

von Kristof Maletzke, 10.05.17



Für Sie als Onlinehändler ist es eine der spannendsten Aufgaben, Kunden für Ihren Shop zu gewinnen. Die Anzahl der verfügbaren Marketingkanäle ist groß – doch welche davon sind erfolgsversprechend und lohnen die Mühe? Eine neue Studie liefert Aufschluss darüber und zeigt Ihnen auf, wo Sie Kunden von Ihrem Shop überzeugen können.

Soziale Netzwerke, YouTube, Preisvergleichsportale: Als Händler stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Kundengewinnung zur Verfügung. Statista veröffentlichte nun eine Studie, die Onlinehändlern wertvolle Informationen bietet. Dafür wurden die Studienteilnehmer gefragt, welche Informationsquellen sie bei der Suche nach einem Onlineshop nutzen.

Wir haben für Sie die Ergebnisse der Studie zusammengestellt und bieten Ihnen zu jedem Punkt praktische Tipps, wie Sie Ihre Kunden am besten ansprechen können.

Google & Co. sind die unangefochtene Nummer eins für die meisten Nutzer

Platz 1: Suchmaschinen (66%)

Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo sind für die meisten Internetnutzer immer noch der beliebteste Startpunkt für die Suche nach Onlineshops.

Tipp: Für Sie als Händler gibt es vor allem zwei Wege, über Suchmaschinen neue Kunden zu gewinnen: Durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) und bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen (SEA). Bei der Suchmaschinenoptimierung helfen Ihnen Apps aus dem ePages App Store, wie zum Beispiel Positionly.

Platz 2: Direkter Aufruf des Onlineshops (63%)

63 Prozent der Befragten gaben an, bei der Suche nach einem Produkt gezielt bestimmte Onlineshops aufzusuchen – zum Beispiel indem sie die URL des Shops in die Adresszeile des Browsers eingeben oder den Shop aus ihren Favoriten heraus aufrufen.

Tipp: Für die meisten Onlinehändler sind Stammkunden die besten Kunden. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass sie Ihren Onlineshop direkt aufrufen. Versuchen Sie deshalb, mit hervorragendem Service zu punkten und sich gelegentlich in Erinnerung zu rufen – beispielsweise durch den Versand von Newslettern. In unserem Artikel Wie Sie Ihren Onlineshop einzigartig machen finden Sie viele Tipps, wie Ihr Shop im Gedächtnis des Kunden bleiben kann. 

eBay ist ein attraktiver Vertriebskanal neben dem eigenen Onlineshop

Platz 3: eBay (42%)

Früher galt eBay bei den meisten Nutzern als Portal, auf dem man gebrauchte Artikel von Privatpersonen ersteigern konnte. Doch mittlerweile ist eine große Anzahl von professionellen Händlern auf eBay aktiv und verkauft dort Neuware.

Tipp: Die ePages-Shopsoftware bietet Ihnen alles, was Sie zum Verkaufen auf eBay benötigen. Sie können ganz einfach Produkte direkt aus dem Administrationsbereich Ihres Shops bei eBay anbieten und sich so diese Kundenquelle erschließen. 

Platz 4: Preissuchmaschinen (32%)

Das Prinzip von Preissuchmaschinen wie idealo oder guenstiger.de ist einfach: Kunden geben die Bezeichnung des gewünschten Produkts ins Suchfeld ein und erhalten dann eine Liste mit Onlineshops, bei denen dieses Produkt verfügbar ist – inklusive den besten Preisen. Deshalb sprechen diese Portale vor allem Sparfüchse an, für die der Preis die größte Rolle bei der Suche nach einem Shop spielt.

Tipp: Preissuchmaschinen sind vor allem interessant, wenn die Preise in Ihrem Shop konkurrenzfähig sind. Aber auch sonst lohnt es sich, in diesen Portalen Präsenz zu zeigen. Mit ePages steht Ihnen eine große Zahl von Preissuchmaschinen in verschiedenen Ländern zur Verfügung, die Sie aus dem Administrationsbereich Ihres Shops aktivieren können.

Platz 5: Testseiten (20%)

Manche Websites haben sich darauf spezialisiert, Verbrauchern Testberichte zu verschiedenen Produkten zur Verfügung zu stellen. Beispiele hierfür sind test.de oder der Aggregator testberichte.de.

Tipp: Bei Portalen wie testberichte.de können Sie als Partner auftreten und Werbung schalten. So erreichen Sie die 20 Prozent der Kunden, die sich auf diesen Seiten für einen Shop entscheiden. 

Platz 6: Websites von Herstellern / Produzenten (19%)

19 Prozent der Befragten informieren sich direkt auf den Websites der Hersteller beziehungsweise Produzenten der Produkte.

Tipp: Viele Hersteller verweisen auf ihrer Website auf mögliche Bezugsquellen ihrer Produkte. Kontaktieren Sie also die Hersteller und erkundigen Sie sich, ob Ihr Shop eventuell verlinkt werden kann.

Ungefähr jeder zehnte Nutzer informiert sich in sozialen Netzwerken wie Facebook über Onlineshops

Ungefähr jeder zehnte Nutzer informiert sich in sozialen Netzwerken wie Facebook über Onlineshops

Platz 7: Soziale Netzwerke (11%)

Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter sind Kunden auf der Suche nach dem richtigen Onlineshop.

Tipp: Mit ePages können Sie direkt aus dem Administrationsbereich Ihres Shops heraus einen eigenen Facebook-Shop erstellen. Gibt es Facebook-Gruppen zu Ihren Produkten und Ihrer Branche? Dann können Sie dort aktiv werden. Außerdem kann es sich auch lohnen, Anzeigen auf Facebook schalten. 

Platz 8: Erfahrungswebsites (10%)

Als Erfahrungswebsites bezeichnet man Portale, auf denen Verbraucher ihre Erfahrungen mit bestimmten Produkten teilen. Ein Beispiel hierfür ist ciao.de.

Tipp: Suchen Sie nach Erfahrungswebsites, auf denen die Produkte Ihres Shops rezensiert werden. Anschließend können Sie Werbung auf diesen Portalen schalten. 

Platz 9: Videoportale (9%)

Auf YouTube gibt es unzählige Review-Videos, in denen Produkte getestet werden. Auch deshalb sucht immerhin jeder Zehnte auf YouTube & Co. nach Informationen zum richtigen Onlineshop.

Tipp: Wenn Sie sich auf YouTube etablieren möchten, sollten Sie einen eigenen Kanal für Ihren Shop erstellen und regelmäßig Videos hochladen. So können Sie Interessenten direkt in Ihren Shop lotsen. Außerdem können Sie auf YouTube nach Ihren Produkten suchen und so feststellen, ob es bereits beliebte Videos dazu gibt. Anschließend können Sie die Betreiber der entsprechenden Kanäle kontaktieren und um einen Link zu Ihrem Shop bitten.

Platz 10 und 11: Fachbezogene Foren und Blogs (6%) sowie allgemeine Foren und Blogs (5%)

Zu vielen Themen gibt es spezielle Nischenforen und -blogs, in denen sich Nutzer austauschen und Beiträge veröffentlichen.

Tipp: Machen Sie die Foren und Blogs ausfindig, in denen über Ihre Produkte geredet wird. In Foren können Sie sich einen eigenen Account erstellen und in Diskussionen einsteigen. Nischenblogger freuen sich oft, wenn sie von Onlineshops bezüglich Kooperationen angesprochen werden. Beispielsweise können Sie Bloggern Produkte zum Testen zur Verfügung stellen.

Über den Autor


ist Communications Manager bei ePages.

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