Das sollen Sie über die Mobile-First-Indexierung von Google wissen

von Sarah Böhm, 28.02.21



Google hat bereits mehrmals angekündigt, seinen Index auf „Mobile-First“ oder sogar „Mobile-Only“ umzustellen. Dann werden nur noch Inhalte indexiert, die auf Mobilgeräten gut sichtbar sind. Hintergrund ist, dass inzwischen mehr als die Hälfte aller Suchanfragen von mobilen Geräten kommt, überwiegend von Smartphones. Eine klassische Desktop-Ansicht ist nicht gut auf Smartphones nutzbar und würde deshalb im Index weit unten oder überhaupt nicht erscheinen. Dadurch verlieren Website-Betreiber nicht nur Besucher auf Smartphones, sondern im Zweifel sogar Desktop-Nutzer. Das könnte bereits ab April 2021 der Fall sein. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Google bei der Indexierung vorgeht und warum Händler mit der Shopversion Now bestens auf die Umstellung vorbereitet sind.

Wie indexiert Google seine Inhalte?

Ein sogenannter „Crawler“ durchsucht ständig das gesamte Internet nach Inhalten und bewertet dessen Relevanz für die Suche, um den Nutzern immer die besten Ergebnisse anzuzeigen. Voraussetzung ist, dass Google Ihre Seite kennt. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Website bei Google angemeldet ist oder von anderen bekannten Seiten aus verlinkt ist. Wenn das nicht der Fall ist, kann Google Ihre Seite nicht finden und Ihre Inhalte und Produkte werden nicht angezeigt.

Wenn Sie etwas bei Google suchen, wird Ihnen in der Regel eine große Anzahl von Treffern aus dem Index angezeigt. In der Praxis nutzen Kunden aber fast ausschließlich Treffer, die ihnen auf der ersten Seite angezeigt werden, weil sie der Ergebnis-Qualität von Google vertrauen. Dieses sogenannte Ranking ist immer ein dynamischer Prozess und ein individuelles Ergebnis. Dafür sind nicht nur die Inhalte selbst, sondern auch die Struktur der Seite, die Ladegeschwindigkeit, typische Verweildauer, Häufigkeit der Klicks, Spam-Hinweise, Qualität der Bilder und viele andere Faktoren relevant. Auch die Darstellung auf Smartphones ist ein wichtiges Kriterium, weil Google seine Nutzer nicht auf Seiten schicken will, die schwer zu navigieren sind.

Warum ist „Mobile-First“ so wichtig?

Sie kennen Ihre eigene Website wahrscheinlich nur von der Bearbeitung über den Desktop. Aber bereits jetzt werden rund zwei Drittel der Suchanfragen in Deutschland über Mobilgeräte wie Smartphones getätigt und die Zahlen nehmen laut einer Studie von Sistrix weiter zu. Deshalb bereitet Google schon seit Jahren die Umstellung auf den Mobile-First-Index vor, um Google-Nutzern ein besseres Benutzererlebnis zu liefern. Ab April 2021 wird „Mobile-First“ dann voraussichtlich für alle Websites gelten. Ob Google den Mobile-First-Index bereits für Ihre Website aktiviert hat, sehen Sie in der Google Search Console. Dann rankt der Algorithmus nur noch die Inhalte, die für Mobilgeräte optimiert sind.

Responsive Webdesign als All-In-One Lösung

Um weiterhin ein ideales Ranking zu erzielen empfiehlt Google, auf ein Responsive Webdesign umzusteigen. Was bedeutet das? Eine Website mit Responsive Webdesign reagiert automatisch auf das Endgerät. Somit werden alle Inhaltselemente der Website immer in der passenden Größe angezeigt:

Responsive Webdesign mit ePages Now

Now Shops sind auf die Umstellung auf Mobile-First bestens vorbereitet

Ihr Now Shop ist bereits responsive, damit wird er sowohl auf mobilen Endgeräten sowie Desktops optimal dargestellt. Ein großer Vorteil ist, dass alle Inhalte in jeder Ansicht gut sichtbar sind und im Hinblick auf die Navigation auf das jeweilige Gerät optimiert.

Auch ePages Base Shops haben eine Mobilansicht, die Sie aktivieren können. Allerdings sind sie damit noch nicht automatisch responsive und dies kann in Zukunft eventuell zu einem schlechteren Ranking führen. Um optimal auf Googles Mobile-First-Index vorbereitet zu sein, bieten wir deshalb allen Base Kunden ein kostenloses Update auf die Shopversion Now an. Sofern Sie nur Features im Base-Shop nutzen, die auch in Now verfügbar sind, werden Händler bereits jetzt oder in Kürze direkt im Administrationsbereich ihres Shops über diese Möglichkeit informiert. Falls Sie Features nutzen, die noch nicht in Now verfügbar sind, können Sie das Update trotzdem bei Ihrem Shopanbieter anfragen. Für das Update steht ein Tool zur Verfügung, das viele Inhalte und nahezu alle Bestandsdaten automatisch überträgt. Mehr Informationen zum Update zur Shopversion Now finden Sie auf unserer Infoseite.