ePages auf der eShow in Barcelona: Was Händler wissen müssen

von Hermann Bach, 21.03.13



Das digitale Europa kennt keine Grenzen mehr, und der E-Commerce wächst weiter. Wer als Händler davon profitieren möchte, sollte sich vor allem mit den unterschiedlichen Steuerregeln der verschiedenen Länder und dem Thema Logistik auskennen. Dies waren die wichtigsten Botschaften beim internationalen E-Commerce-Forum in Barcelona. Wir haben das Forum im Rahmen der eShow 2013, einem der größten Branchentreffen überhaupt, besucht.

Mit einem ePages-Onlineshop sind Sie für den europaweiten Handel gut aufgestellt. Denn erstens unterstützt ePages alle Währungen und zweitens können Sie Ihre Produkte in derzeit 15 Sprachen anbieten.

In der katalanischen Hauptstadt Barcelona gaben Branchenexperten einen Ausblick darauf, wie sich der E-Commerce in Europa ihrer Meinung nach künftig entwickelt:

  • Das Volumen des E-Commerce in Europa erreicht 2012 rund 300 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 20 Prozent gegenüber 2011 entspricht.
  • Der Onlinemarkt wird weiter wachsen; 2013 voraussichtlich um 15 – 20 Prozent.
  • Europa wird Nordamerika als weltweit größten E-Commerce-Markt überholen – dank des schnelleren Wachstums.
  • Die Vorteile eines grenzenlosen digitalen Markts: niedrigere Preise und größere Auswahl für die Verbraucher.

Während des Forums gaben Referenten aus verschiedenen europäischen Unternehmen eine Momentaufnahme der Verbraucher in ihren Ländern:

  • Die Deutschen lassen sich mit guten Angeboten und hoher Qualität vergleichsweise einfach zu treuen E-Commerce-Kunden entwickeln (Thomas Carroux, Geschäftsführer Bonprix).
  • Italienische Kunden sind im E-Commerce wankelmütig: Sie wollen Marken und gute Preise. Italien ist eines der Länder mit der niedrigsten Verbreitung von Kreditkarten, die Logistik lässt viel zu wünschen übrig, und Italiener lieben vor allem Produkte aus dem Ausland. (Bruno Decker, Gründer und CEO, Saldiprivati).
  • Ein Vorteil im E-Commerce ist, dass man sich in verschiedenen Ländern unterschiedlich positionieren kann. Eine antiquierte Marke kann online im Ausland ganz neu aufgeladen werden. Clarks-Schuhe aus Großbritannien ist ein Beispiel. Während die Briten Clarks als altehrwürdig empfinden, sind die Schuhe im Onlinegeschäft, speziell unter Japanern, der letzte Schrei (James Roper, Vizepräsident EMOTA).

Bei der Internationalisierung gibt es einige Barrieren: Wir zeigen Ihnen, was Sie als Händler beim grenzüberschreitenden E-Commerce beachten müssen.

  • Zahlungseingänge aus dem Ausland sind längst kein Hindernis mehr für E-Commerce-Unternehmer. Aber die von Land zu Land unterschiedlichen Steuern und Abgaben sowie die vielen internationalen Versandtarife sind eine Last.
  • Ein Beispiel erläuterte der Gründer von Showroomprive.com, Thierry Petit: Eine Sendung aus den USA ist viel billiger als innerhalb Europas, weil die europäischen Tarife komplizierter und teurer sind.
  • Alle Hauptredner des E-Commerce-Forums sahen eine weitere Vereinheitlichung der Steuern in Europa und Logistik als Schlüsselthemen. Nur wenn die Versandkosten weiter sinken und das Tempo steigt, sieht die Zukunft für Europas Onlinehändler wirklich rosig aus.

ePages besuchte das Forum, um die neuesten Entwicklungen im E-Commerce in Europa zu erfahren – und unseren Blog-Lesern zur Verfügung zu stellen. Organisiert wurde die Veranstaltung von EMOTA, dem europäischen Verband für Multichannel- und Onlinehandel.

Über den Autor


war von 2012 bis 2014 Redakteur bei ePages.

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